Sean o‘ Branagan » The legend of the 18th of January (8:48)

Namhafte Historiker haben tief in den Archiven der Brauereien dieser Welt recherchiert und sind in Irland, irgendwo in einem Pub in Kilkenny, auf ein mysteriöses Notenblatt gestoßen, auf das in wahrscheinlich trunkenem Zustand jemand vor langer Zeit ein Lied gekritzelt hat. Soweit nicht aufregend, aber alt! Das Lied hat den Titel „The legend of the 18th o‘ January“, und nach unzähligen wissenschaftlichen Untersuchungen steht nun fest: Es ist keine Fälschung! Überliefert und rekonstruiert sind nun 5 Strophen des wohl ursprünglich noch viel umfangreicheren Werkes, das Experten mittlerweile in eine Reihe mit dem Fund der Qumran-Rollen, der Entdeckung von Atlantis, der Formulierung der Relativitätstheorie sowie mit dem Fund der verschollen geglaubten „Gina Wild macht es derb und deftig in Wanne-Eickel“-Filme stellen. Weiterlesen „Sean o‘ Branagan » The legend of the 18th of January (8:48)“

The Gay Teens of January » Merry 18th of January (6:09)

Bevor es zur Produktion dieses monumentalen Werkes kam, mussten einige essenzielle Dinge geschehen: Zunächst einmal musste nämlich die Boygroup „The Gay Teens of January“ zusammengestellt werden. Zu diesem Zweck veranstalteten die Betreiber von 18J Records ein Casting, von dem sich die Macher des albernen RTL2-Popstars-Karnevals mal ein Scheibchen abschneiden könnten. Zunächst luden Sebastian Stein und Michael Bohlen nämlich ca. 2000 weibliche Gesangsdebütantinnen in ihr Studio, wo sie entschieden, ob diese für die harte Welt des Showbiz geeignet schienen bzw. ob sie auf ein Leben als Popp-Star vorzubereiten. Nachdem das Vorhandensein von entsprechenden Talenten auf Mark und Bein, Herz und Nieren und einige weitere Körperteile geprüft worden war, schickten die beiden 18J-Geschäftsführer die Mädels in die Wüste und entschieden, dass es nun an der Zeit sei, die Leute zu casten, mit denen sie den Song wirklich aufnehmen wollten. Da sollten nämlich gar keine Frauen mitsingen, aber das Casting hat trotzdem Spaß gemacht. Weiterlesen „The Gay Teens of January » Merry 18th of January (6:09)“

Brief 1997 – Historische Ereignisse am 18. Januar

Liebe Pfreunde!

Sehet an, sehet an! ’s ist erneut soweit: Wie auch in den vergangenen Jahren (wer weiß, wie viele es waren, und wer weiß, wie viele es noch seien werden?) sowie (Moment, die Klammer hat das Wort: Wer weiß, wie viel man wissen muss, bis man einst weiß – nein!!! – bis man erst einmal ahnt – oh nein!!! – bis man erst einmal wage vermutet, oder, besser gesagt: bis man erst einmal ahnt, vielleicht einmal eine wage Vermutung – und dazu noch eine sehr verschwommene Vermutung! – haben zu können, ja… ja, wer weiß das eigentlich???)

An dieser Stelle unterbrechen wir den fließenden Text für eine kurze Meldung: Der Verein der Freunde und Förderer der „Texte bis zur Unkenntlichkeit zerstückelnden Klammern“ hat soeben vermeldet, dass er keine Verantwortung für die anarchistischen Vorgehensweisen seiner mutmaßlichen Mitglieder beim gestalten von Texten sowie beim unbarmherzigen Zerstückeln derselben durch Klammern, die völlig unvermittelt an irgendeiner Stelle auftauchen, und dessen Aufgabe und Zweck es nur sein kann, den Leser völlig zu verwirren (und geben Sie doch mal zu: Sind sie jetzt nicht schon vollkommen verwirrt, denn wer weder Wirt wird noch verwirrt wird, wenn nicht serviert wird, was den Hirt ziert?!?) und ihm keine Chance, nein, nicht einmal den Hauch einer Chance zu lassen, den Text, den er eigentlich zu lesen im Sinn hatte, ergiebig durchzulesen, so dass er genötigt ist, immer wieder von vorne anzufangen und dabei jede Zeile doppelt zu lesen, damit er dem dass er genötigt ist, immer wieder von vorne anzufangen und dabei jede Zeile doppelt zu lesen, damit er dem Geschehen – na, sagen wir mal – einigermaßen folgen kann, übernehmen wird.

Vielen Dank! Bevor wir mit dem fließenden Text weitermachen, hier noch ein kurzer Gruß vom Verein der Freunde und Förderer tödlich langweiliger Bandwurmsätze.

Hallo!

… wahrscheinlich in den wenigen folgenden, so jährt sich auch in diesem Jahr der 18. Januar. Zu diesem Anlass wünsche ich Euch, meinen ochsigen Freunden, alles, alles Gute. Um diesen Tag würdig zu feiern schlage ich vor, uns im Anschluss an die kirchliche Veranstaltung irgendwo einen hinter die Binde zu kippen. Wenn dieser Vorschlag unangebracht sein sollte, so stelle ich ihn einfach mal als Grund, sich irgendwann mal ordentlich zu besaufen, irgendwo ab, bis jemand darüber stolpert.

An dieser Stelle unterbrechen wir diesen Brief für eine wichtige Meldung vom Verein der Freunde und Förderer von bildlicher Sprache und inhaltsvollen Metaphern. Mit dieser scheiß Metapher wollen wir nichts am Hut haben. Danke.

Um den Brief und sein Geschehen wieder aufzunehmen, biete ich als besonderes 18. Januarschmankerl einen Streifzug durch die Geschichte der 18. Januare auf Erden. Ich bitte Euch, mir dabei zu folgen! Ich habe tief in den Archiven der Weltgeschichte gegraben und dabei folgende Anekdoten und Meldungen herausgekramt: Weiterlesen „Brief 1997 – Historische Ereignisse am 18. Januar“

Brief 1996 – Das kann doch wohl nicht wahr sein

Michael T. – Sado-Maso-Versand- Alles für den anspruchsvollen Devoten
Knüppelgasse 5
12345 Bad Salz Nagelbrettfurth
6969/696969

Maik „Ihm gehört mal ordentlich der Arsch versohlt“ F.
Ist-doch-scheißegal-Straße 20, 52511 Geilenkirchen

18. Januar 1996

Nahezu nicht wieder gutzumachendes Ignorieren allgemeingeltender Sitten und Gebräuche

Sehr wenig geehrte(r) Made Im Speck,

So nicht! So nicht! Wie Ihnen aufgefallen sein wird, verzichte ich hier auf die allseits beliebten Höflichkeitsfloskeln, aus dem einfachen Grunde, dass ich mich in meiner blinden Wut und Raserei, welche sich durch Ihr äußerst schlampiges und ignorantes Verhalten begründet, nicht genötigt sehe, Ihnen Höflichkeit in irgendeiner Form zukommen zu lassen, und sei es auch nur die Höflichkeit, mit der ein besoffener Penner einen zweiten weitaus besoffeneren Penner anrülpst, um ihm freundlicherweise die vielen Worte zu ersparen, die er auf seine Frage „Na, Otze – Wat gaps denn heute bei dia zu Mittach?“ von Menschen eines dem Knigge mehr vertrauten Umfeldes zu hören bekäme. Sie können froh ein, dass ich mich überhaupt noch dazu hinablasse, auf dem schriftlichen Wege mit Ihnen zu verkehren und darauf verzichtet habe, diesem Brief Metzgereiabfälle, Artikel aus meinem Sortiment oder gar ein Nacktfoto von Inge Meysel hinzugefügt habe, um Ihre Brechorgane bis auf das Ärgste zu reizen, was zu Beachten mir sicherlich eine Freude infantilerdings garantiert hätte. Nun, der Brief ist noch nicht im Umschlag – wer weiß, ob ich mich in den Ausmaßen meines Empörtseins, welches sich von Wort zu Wort zu Wort zu Wort zu Wort zu WORT steigert, was ich Ihrem Spatzenhirn mit den Mitteln der modernen Printmedien zu veranschaulichen suche, nicht doch noch zu solch abscheulichen, unzivilisierten, archaischen, animalischen und darüber hinaus sogar übelriechenden Maßnahmen zu greifen. Weiterlesen „Brief 1996 – Das kann doch wohl nicht wahr sein“

Brief 1994 – Aus Lausbubenstreich wird Tradition

Abs.: König Michael T. der Zweitklassige

König Michael vor dem Spieglein
"Spieglein, Spieglein an der Wand! Wer ist der schönste König im Land?"

"Ihr, oh durchlauchter König Michael! Denn ihr seid der einzige König im Land!"
"Ihr, oh durchlauchter König Michael! Denn ihr seid der einzige König im Land!"

Lieber Maik (als vollkommen bescheuert)!

Alles Gute zum 18. Januar wünscht Dir Dein barmherziger König Michael von Butter und Brot. Du mögest Dich fragen: „Warum (gibt er sich nicht einfach die Kugel)?“ Na ja, erstens ist dies der Antwortbrief Deines „Herzlichen Glückwunsch zum 18.Januar-Briefes des letzten Jahres. Zweitens gilt es den 18. Januar aus mannigfachen, bunten, verschiedenen Gründen zu feiern, die ich weiter unten (irgendwo zwischen Deinen Schuhen und dem Hundehaufen) genauer erläutern werde. Und drittens habe ich die Lakaien noch nicht intensiv genug gehört, um mir die Kugel zu geben. Doch bevor ich auf den Weltfrieden und die damit verbundenen Liebesstellungen ein- und über- und unter- und hintergehe, werde ich Dir wie oben (irgendwo zwischen Wolken und dem brennenden Heißluftballon, auf dem eine Kuh auf Dich herabfällt, die aber vorher von Andi, dem Flying Oxman gerettet wird) angedeutet einige der vielen Gesichter des Grauens zeigen.
Weiterlesen „Brief 1994 – Aus Lausbubenstreich wird Tradition“