Brief 1997 – Historische Ereignisse am 18. Januar

Liebe Pfreunde!

Sehet an, sehet an! ’s ist erneut soweit: Wie auch in den vergangenen Jahren (wer weiß, wie viele es waren, und wer weiß, wie viele es noch seien werden?) sowie (Moment, die Klammer hat das Wort: Wer weiß, wie viel man wissen muss, bis man einst weiß – nein!!! – bis man erst einmal ahnt – oh nein!!! – bis man erst einmal wage vermutet, oder, besser gesagt: bis man erst einmal ahnt, vielleicht einmal eine wage Vermutung – und dazu noch eine sehr verschwommene Vermutung! – haben zu können, ja… ja, wer weiß das eigentlich???)

An dieser Stelle unterbrechen wir den fließenden Text für eine kurze Meldung: Der Verein der Freunde und Förderer der „Texte bis zur Unkenntlichkeit zerstückelnden Klammern“ hat soeben vermeldet, dass er keine Verantwortung für die anarchistischen Vorgehensweisen seiner mutmaßlichen Mitglieder beim gestalten von Texten sowie beim unbarmherzigen Zerstückeln derselben durch Klammern, die völlig unvermittelt an irgendeiner Stelle auftauchen, und dessen Aufgabe und Zweck es nur sein kann, den Leser völlig zu verwirren (und geben Sie doch mal zu: Sind sie jetzt nicht schon vollkommen verwirrt, denn wer weder Wirt wird noch verwirrt wird, wenn nicht serviert wird, was den Hirt ziert?!?) und ihm keine Chance, nein, nicht einmal den Hauch einer Chance zu lassen, den Text, den er eigentlich zu lesen im Sinn hatte, ergiebig durchzulesen, so dass er genötigt ist, immer wieder von vorne anzufangen und dabei jede Zeile doppelt zu lesen, damit er dem dass er genötigt ist, immer wieder von vorne anzufangen und dabei jede Zeile doppelt zu lesen, damit er dem Geschehen – na, sagen wir mal – einigermaßen folgen kann, übernehmen wird.

Vielen Dank! Bevor wir mit dem fließenden Text weitermachen, hier noch ein kurzer Gruß vom Verein der Freunde und Förderer tödlich langweiliger Bandwurmsätze.

Hallo!

… wahrscheinlich in den wenigen folgenden, so jährt sich auch in diesem Jahr der 18. Januar. Zu diesem Anlass wünsche ich Euch, meinen ochsigen Freunden, alles, alles Gute. Um diesen Tag würdig zu feiern schlage ich vor, uns im Anschluss an die kirchliche Veranstaltung irgendwo einen hinter die Binde zu kippen. Wenn dieser Vorschlag unangebracht sein sollte, so stelle ich ihn einfach mal als Grund, sich irgendwann mal ordentlich zu besaufen, irgendwo ab, bis jemand darüber stolpert.

An dieser Stelle unterbrechen wir diesen Brief für eine wichtige Meldung vom Verein der Freunde und Förderer von bildlicher Sprache und inhaltsvollen Metaphern. Mit dieser scheiß Metapher wollen wir nichts am Hut haben. Danke.

Um den Brief und sein Geschehen wieder aufzunehmen, biete ich als besonderes 18. Januarschmankerl einen Streifzug durch die Geschichte der 18. Januare auf Erden. Ich bitte Euch, mir dabei zu folgen! Ich habe tief in den Archiven der Weltgeschichte gegraben und dabei folgende Anekdoten und Meldungen herausgekramt:

Aus den Tagebüchern des A. Dam aus Paradise City:

[…] Heute hat der Chef endlich mal ’ne nützliche Erfindung gemacht: Auch wenn er mir vorher bei lebendigem Leibe eine Rippe rausgebrochen hat, aber ’n bisschen Schwund is‘ ja wohl immer.

Also: Das Ding, was er daraus gebaut hat (Weiß der Geier, wie er das gemacht hat!), kommt mir sehr gelegen, denn meine rechte Hand tut mittlerweile schon weh. Außerdem kann es kochen. Und wenn ich „Eva“ rufe, kommt es und bringt mir die Puschen […]

Aus den Tagebüchern des Christoph Columbus

18. Januar 1494: Heute sind wir auf einer herrlichen Insel gelandet. Die eingeborenen Menschen sind äußerst friedlich und haben einen träumerisch-romantischen Blick.

Ihre Hauptbeschäftigung besteht darin, einem heiligen Kraut, dass sie hier einfach „Die Bob, Mann!“ nennen, zu huldigen, indem sie es anzünden und den dabei entstehenden Rauch inhalieren. Danach gehen die manchmal ganz schön ab. Ein wunderbarer Duft erfüllt dann gänzlich die Luft. Ich glaube, hier bleibe ich! […]

pamela_anderson

Bald platzen sie!

Pamela will 90. Brustvergrößerung.

( Aus der BILDet vom 18. Januar 1998 )

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Veröffentlicht in 18J, Briefe

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