Brief 1994 – Aus Lausbubenstreich wird Tradition

Abs.: König Michael T. der Zweitklassige

König Michael vor dem Spieglein

"Spieglein, Spieglein an der Wand! Wer ist der schönste König im Land?"

"Ihr, oh durchlauchter König Michael! Denn ihr seid der einzige König im Land!"

"Ihr, oh durchlauchter König Michael! Denn ihr seid der einzige König im Land!"

Lieber Maik (als vollkommen bescheuert)!

Alles Gute zum 18. Januar wünscht Dir Dein barmherziger König Michael von Butter und Brot. Du mögest Dich fragen: „Warum (gibt er sich nicht einfach die Kugel)?“ Na ja, erstens ist dies der Antwortbrief Deines „Herzlichen Glückwunsch zum 18.Januar-Briefes des letzten Jahres. Zweitens gilt es den 18. Januar aus mannigfachen, bunten, verschiedenen Gründen zu feiern, die ich weiter unten (irgendwo zwischen Deinen Schuhen und dem Hundehaufen) genauer erläutern werde. Und drittens habe ich die Lakaien noch nicht intensiv genug gehört, um mir die Kugel zu geben. Doch bevor ich auf den Weltfrieden und die damit verbundenen Liebesstellungen ein- und über- und unter- und hintergehe, werde ich Dir wie oben (irgendwo zwischen Wolken und dem brennenden Heißluftballon, auf dem eine Kuh auf Dich herabfällt, die aber vorher von Andi, dem Flying Oxman gerettet wird) angedeutet einige der vielen Gesichter des Grauens zeigen.

ZonkVor der ersten Gesichtsoperation. Von seinen Eltern (zwei Reagenzgläser) und zahllosen Ratten verstoßen, vegetierte unser Held in einem Düngehänger vor sich hin, bis ein Fernsehmoderator ihn unter dem Namen „Zonk“ unter Vertrag nahm..

2Später verliebt sich Zonk in einen Transvestiten, für den er eine Geschlechtsoperation durchmachte. Leider misslang diese aufgrund unzulänglicher Operationsinstrumente (Zahnstocher, Nagelfeile, Käsereibe etc.), und Zonk ward von nun an geschlechtslos.

35Doch zu seinem Glück traf er (bzw. es) auf eine Gute Fee, die Zonk in einen Blauwal verwandelte. Leider gab es weit und breit kein Meer und so machte es in der Lotterie mit und gewann eine Gesichtsoperation.

4Die führte jedoch ein Stümper durch, dem zwar ein ansehnlicheres Gesicht gelang, jedoch verpflanzte er eine Hand an die Stelle des rechten Auges. Leider fehlte immer noch ein Hirrrn, also nahm man einen Weißkohl und stopfte ihn in den Schädel.

6Von nun an entwickelte sich unser Held prächtig, obwohl er ab und an mit Gemüse redete und vier Wochen lang geweint hat, nachdem er „Moby Dick“ gesehen hatte (Nicht wegen des bösen Kapitäns, sondern wegen der vielen Werbung, die den ganzen Film unterbrach).

7Nach einem atomaren Unfall – ausgelöst durch einen wahnsinnigen Chemielehrer, der seinen Schülern beibrachte, wie man aus Kartoffelsalat Plutonium gewinnt und wie man aus Papis Rasenmäher einen Teilchenbeschleuniger baut – mutierte unser Held, der schon viel durchgemacht hatte, ein wenig. Seine Körpergröße nahm um ein123faches zu, und er machte die sechs Weltmeere mit einem gekaperten Blauwal unsicher, den er „Klopfer“ nannte. Ins siebte Weltmeer traute er sich nicht, weil seit seiner siebten misslungenen Rüsseltransplantation die 7 seine Unglückszahl war.

Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende, oh nein! Das Grauen nahm seinen Lauf …

"Miau"

"Miau"

Ein böser Zauberer kam vorbei und steckte Zonk in eine Mach-mich-zur-Schnecke-Maschine, die nicht funktionierte und keine Schnecken, sondern entstellte Monster hervorbrachte. Dieses Schicksal erlitt dann auch unser Zonk, der aber noch nicht seinen ganzen Leidensweg hinter sich gebracht hat, denn …

9… eines Tages kam ein großer roter Gott vom Himmel gesaust, den zwar alle Indios verehrten, der aber leider auch unseren Zonk zu Brei machte.

10Doch die Indios kratzten Zonk ab und bauten ihm ein Denkmal, das in irgendeinem gottverlassenen Kaff in irgendeinem gottverlassenen Museum hinter irgendeiner gottlosen Glasscheibe steht, bis es endgültig verrottet.

Dies war die traurige Geschichte des armen Zonk

11— dachte man, bis er als mutierter Mörderbrei wiederkehrte, um endgültig mit allen Zirkusclowns abzurechnen, die keine echte Pappnase trugen.

Erst am 18. Januar des Jahres 5001 konnte man es schaffen, ihn mit den 200 Nachfahren des Günter Strack restlos zu vertilgen.

Und da ist er auch schon! Nein! Nicht der Gegensatz! Der Grund, warum alle Welt den 18. Januar in Ehren feiert — Hättest Du das gedacht – JA/NEIN?

Aber jetzt kommt eine erschreckende Nachricht!
Dieser Brief enthält den TÖDLICHEN WITZ!

Wenn Du dieses Schild liest, bist Du schon tot!

Wenn Du dieses Schild liest, bist Du schon tot!

Also bliebt mir nur noch, Dir viele weitere frohe 18. Januare zu wünschen, denn das mit dem tödlichen Witz war doch nur ein Scherz. Aber Du hast schon gezuckt, das hab ich gesehen!

"Nein, nein. Hier ist nicht Michael König, sondern König Michael. -- Ach, macht nichts, das passiert mir öfter!"

"Nein, nein. Hier ist nicht Michael König, sondern König Michael. -- Ach, macht nichts, das passiert mir öfter!"

Advertisements
Tagged with: , , ,
Veröffentlicht in 18J, Briefe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: